sendxms.cfg
Hier wird im Kapitel [SendXMS] die allgemeine Konfiguration vorgenommen, im
Kapitel [Device] werden die Kommunikationsschnittstellen konfiguriert und im Kapitel [XMSGUI]
wird die Nutzung des graphischen Frontends konfiguriert. Des Weiteren können in den Kapiteln [ALLOW]
und [DENY] Benutzerbeschränkungen, bzw. in [BLACKLIST] Telefonnummern an die keine Nachrichten
versendet werden dürfen, definiert werden. Im Kapitel [SSL] wird die optionale Einbindung von
OpenSSL konfiguriert und im Kapitel [PPP] werden Konfigurationen für PPP Verbindungen vorgenommen.
In dem Kapitel [ODBC] werden die Zugangsdaten zu einer ODBC-Datenbank zur Nutzung des integrierten
ODBC-Spool-APIs angegeben.
In dem Kapiteln [Audio Mime Types], [Image Mime Types] und [Video Mime Types]
werden Dateiextensions für einen entsprechenden MIME Typ definiert.
Das Kapitel [Device]
kann in der registrierten Version beliebig oft wiederholt werden. Beim
Verbindungsaufbau wird immer versucht das als erstes definierte
Device zu benutzen. Ist dieses Device gesperrt oder reagiert nicht, so wird das
nächste benutzt. Sollte der Verbindungsaufbau mit allen Devices nicht funktionieren,
so wird eine Pause (REDIALDELAY) eingelegt und das Ganze wiederholt (REDIALCOUNT).
Im Kapitel [SendXMS] stehen die im Folgenden aufgeführten Schlüsselworte zur
Verfügung. Jedes Schlüsselwort muss in einer neuen Zeile stehen.
BinLocks=false
Gibt an, ob die Lockdatei binär (true) oder ASCII angelegt wird (nur UNIX).
CountryCode=+49
Gibt die internationale Länderkennung (z.B. '+49' für Deutschland oder '+1' für Nord-Amerika) an. Dieser Parameter muss
unbedingt korrekt angegeben werden, damit SendXMS eine zu wählende Nummer richtig bilden kann (ist dieser Wert
falsch angegeben, wird bei der Anwahl einer nationalen Nummer die Länderkennung mitgewählt, was nicht funktioniert).
DontReassemble=true
Verhindert das Zusammensetzen von ankommenden langen Kurznachrichten
(die in mehreren Teilnachrichten empfangen werden).
InternationalPrefix=00
Gibt eine Ziffernfolge an, mit welcher ein '+'-Zeichen am Anfang einer Telefonnummer ersetzt wird und anhand derer eine
internationale Nummer identifiziert werden kann (default: "00").
LockDir=/var/spool/uucp
Gibt das Verzeichnis an, in dem eine Lockdatei gesucht bzw. angelegt wird
(nur UNIX).
LogFile=sendxms.log
Gibt das Logfile an, in dem SendXMS alle Aktionen protokolliert werden. Wird der
Dateiname ohne Pfad angegeben, so wird die Datei im Installationsverzeichnis
angelegt. Wenn der Dateiname die Zeichenfolge $h oder $d enthält
wird diese Zeichenfolge durch die aktuelle Stunde (yyyymmddhh) bzw. durch
den aktuellen Tag (yyyymmdd) ersetzt und eine entsprechende Logdateien generiert. Zusätzlich
wird (nicht unter Windows) ein symbolischer Link (gleicher Name aber ohne Datum) auf die generierte
Logdatei angelegt, welcher bei gleichbleibendem Namen immer auf die aktuelle Logdatei zeigt.
Wird als LogFile=syslog (nur Unix) angegeben,
so wird über den syslog-Dämon protokolliert (Facility=LOG_DAEMON, Priority=LOG_INFO;
wichtige Alarmmeldungen zusätzlich noch mit Priority=LOG_ALERT).
Mit LogFile=/dev/null kann das Logging unterdrückt werden.
[nur in der registrierten Version]
LogMsgText=false
Unterdrückt das Loggen des Textes der Nachrichten (standardmäßig eingeschaltet).
[nur in der registrierten Version]
LogLevel=255
Mit diesem Parameter kann angegeben werden welche Informationen in der Logdatei protokolliert werden. Der angegebene Wert wird
als Bitfeld interpretiert, wobei z.Zt. folgende Bits interpretiert werden:
| Bit0 | informative Meldungen (z.B. dass eine Nachricht empfangen wurde) |
| Bit1 | Warnungen (z.B. dass die SMSC das Gültigkeitsdatum überschrieben hat) |
| Bit2 | Fehler (z.B. dass ein Provider nicht verfügbar ist) |
| Bit3 | die Meldung 'looking for messages on...' bei Verwendung eines GSM-Geräts |
[nur in der registrierten Version]
LongDistancePrefix=0
Gibt eine Ziffer(-nfolge) an, die für ein nationales Ferngespräch angegeben werden muss (wenn z.B. die internationale Nummer
+49 721 9109550 innerhalb von Deutschland gewählt werden soll muss die Länderkennung '+49' durch den LONGDISTANCEPREFIX 0
ersetzt werden).
MaxErrors=
Gibt die max. Anzahl Fehler (Nachricht nicht gesendet) an, die bis zu einem
Programmabbruch akzeptiert wird. Ist dieser Parameter nicht bzw. auf 0
gesetzt, so wird nach einer fehlerhaften oder nicht übertragenen Nachricht
NICHT abgebrochen. Dieser Parameter hat nur Bedeutung, wenn an mehrere
Empfänger gesendet wird. Im Servermodus wird der Parameter ignoriert.
MNP= (siehe auch Mobile Number Portability (MNP))
Gibt eine Funktion in einer DLL bzw. in einem shared object an, mit welcher
überprüft wird ob eine Empfängernummer portiert wurde oder nicht.
Phone=
Gibt die eigene Telefonnummer, von der die Nachricht ausgeht, an.
Priority=-5
Hiermit kann die Priorität, mit der SendXMS ausgeführt wird, gesetzt werden.
Der Bereich geht von -15 (hohe Priorität) bis
15 (niedrige Priorität).
RcZeroIfOK=true
Gibt an, dass der Returncode im Falle eines erfolgreichen Versendens gleich 0 sein soll. Dies ist unter Unix so üblich und
sollte bei einer Einbindung in z.B. ein Emailsystem verwendet werden. Ist dieser Parameter nicht gesetzt, wird die Anzahl der
übertragenen Nachrichten bzw. ein Fehlercode zurück gegeben.
ReceiveDir=received
Gibt ein Verzeichnis an, in welchem empfangene Kurznachrichten abgespeichert werden
sollen (GSM).
[nur registrierte Version]
RedialCount=3
Gibt die Anzahl von Wahlversuchen an (siehe auch RETRYCOUNT).
[nur in der registrierten Version]
RedialDelay=60
Gibt die Anzahl Sekunden an, die bis zum nächsten Wahlversuch gewartet wird.
In der Zeit bis zum nächsten Wahlversuch wird das Modem wieder freigegeben.
[nur in der registrierten Version]
RetryCount=3
Gibt an, wie oft versucht wird eine Nachricht zu übertragen. Im Servermodus
ist dies die Anzahl wie oft eine Nachricht max. im Spoolverzeichnis belassen
wird (nach fehlerhafter Übertragung). Im Gegensatz zum RedialCount greift
RetryCount immer, wenn die Übertragung nicht geklappt hat, während RedialCount
nur greift, wenn kein Modem frei ist bzw. die Gegenstelle nicht abnimmt.
[nur in der registrierten Version]
RetryDelay=60
Gibt die Anzahl Sekunden an, die bis zum nächsten Sendeversuch gewartet wird.
In der Zeit bis zum nächsten Wahlversuch wird das Modem wieder freigegeben.
[nur in der registrierten Version]
SentDir=unsent
Gibt ein Verzeichnis an, in welchem versendete Nachrichten archiviert werden.
[nur in der registrierten Version]
SpoolDir=/var/spool/sendxms
Gibt das Verzeichnis an, in dem die Nachrichten gespoolt (zwischengespeichert) werden.
[nur in der registrierten Version]
SpoolFilePrefix=
Gibt einen Prefix zur Erzeungung von Spooldateien an.
Standardmäßig generiert
SendXMS Spooldateien deren Name die Form sms* hat
und bearbeitet alle Dateien in SPOOLDIR.
Wenn aber dieser Parameter definiert ist werden die Spooldateien
mit diesem Prefix angelegt und es werden auch nur noch Dateien
mit diesem Prefix im Spoolverzeichnis bearbeitet.
StatisticDir=statistic
Gibt ein Verzeichnis an, in welchem Statistik-/Billingdaten gespeichert werden. Die Daten werden
im CSV-Format abgespeichert und können einfach mit einer Datenbank, Tabellenkalkulation oder anderer
Software ausgewertet werden. Folgende Daten werden abgespeichert:
- Datum/Zeit (z.B.: "2007-11-16, 10:42:07")
- Art der Nachricht (0=gesendet, 1=empfangen, 2=Fehler)
- Nummer des Empfängers
- Nummer des Absenders
- Nummer des Segments einer mehrteiligen Nachricht
- Anzahl des benötigten Segmente bei einer mehrteiligen Nachricht
- DCS der Nachricht
- MessageClass der Nachricht
- TariffClass der Nachricht
- Dauer der Übertragung in Sekunden (Verweildauer der Nachricht im Spoolverzichnis)
- Angabe ob die Nachricht (vom Userexit) abgelehnt wurde (1) oder nicht (0)
[nur in der registrierten Version]
UnsentDir=unsent
Gibt ein Verzeichnis an, in welchem Nachrichten die nicht gesendet werden konnten
archiviert werden.
[nur in der registrierten Version]
TimeFormat=%Y%m%d%H%M%S
Definiert das Format in dem Zeitwerte (ValidityPeriod oder DeferredDelivery) angegeben werden. Die Syntax entspricht den Formatangaben der C-Funktion strftime.
Siehe auch Zeitversetztes Senden und Gültigkeitsdauer.
[nur in der registrierten Version]
User=
Gibt eine optionale UserID zur Benutzung in Verbindung mit Remote-CAPI (intern) an.
UserExitVersion=
Gibt die Version des verwendeten Userexitformats an. Ist dieser Parameter nicht definiert wird
automatisch die aktuellste definierte Aufrufsyntax benutzt. Fall sich die Aufrufsyntax des
Userexits in einer neuen SendXMS-Version ändert (neue Parameter) wird
dieser Definition eine neue Versionsnummer zugeordnet.
Mit diesem Parameter kann ausgewählt werden, welche Syntax benutzt werden soll, so dass
bei einer Erweiterung von SendXMS keine Änderungen am Userexit notwendig werden.
In diesem Handbuch wird jeweils nur die aktuelle Version des Userexits beschrieben.
ACHTUNG: Ab dem nächsten Major-Release wird dieser Parameter nicht mehr unterstützt.
Im Kapitel [XMSConv] stehen die im Folgenden aufgeführten Schlüsselworte zur
Verfügung. Jedes Schlüsselwort muss in einer neuen Zeile stehen.
WapInitiatorUri=
Gibt einen Standardwert für den WSP Parameter X-WAP-Initiator-URI an. Dieser
Parameter wird nur von XMSConv beim compilieren von WAP-Push Nachrichten
verwendet (nur in Professional-Edition und höher).
WapPushFlag=
Gibt einen Standardwert für den WSP Parameter PushFlag an. Dieser
Parameter wird nur von XMSConv beim compilieren von WAP-Push Nachrichten
verwendet (nur in Professional-Edition und höher).
Im Kapitel [Device] stehen die im Folgenden aufgeführten Schlüsselworte zur
Verfügung. Jedes Schlüsselwort muss in einer neuen Zeile stehen.
(Für die entsprechenden Modembefehle wird auf das Modemhandbuch verwiesen
(soweit vorhanden)).
Address=
Gibt die IP-Adresse eines ISDN-Routers bei
Verwendung einer RemoteCAPI (BINTEC-Erweiterungen) an.
Baud=4800
Gibt die zu verwendende Baudrate an (300, 600, 1200, 2400, 4800 oder 9600).
Dieser Wert wird nur verwendet, falls bei einem anzurufenden Provider keine
Definition vorhanden ist. (wird nicht in Verbindung mit TAPI benutzt)
BC=
Bei Nutzung von CAPI2.0 kann (i.d.R. nicht notwendig) hier ein Wert für Bearer Capability (jeweils einzelne Bytes
in Hex-Format (zwei Hexziffern)) angegeben werden. Die Kodierung kann der CAPI-Dokumentation entnommen werden.
BChannelInfo=
Bei Nutzung einer Standleitung mit CAPI2.0 werden hier die Leitungsparameter angegeben (jeweils einzelne Bytes
in Hex-Format (zwei Hexziffern)). Die Kodierung kann der CAPI-Dokumentation entnommen werden.
Beep=AT#VTS=[960,0,6]
Gibt ein Kommando zum Generieren eines Signaltons (bei Aufnahme einer Sprachnachricht mit
Voice-Modem) an. (wird nicht in Verbindung mit TAPI benutzt)
ConnectTimeout=40
Gibt die Zeitdauer (in Sekunden) an, die das SendXMS nach dem Wählen auf das
Zustandekommen einer Verbindung wartet.
Controller=
Wenn Sie in Ihrem Rechner mehrere ISDN-Karten benutzen geben Sie hier an auf welche der
Karten sich die Definition bezieht.
Databits=8
Gibt die Anzahl der Datenbits an (7 oder 8). Dieser Wert wird nur verwendet,
falls bei einem anzurufenden Provider keine Definition vorhanden ist. (wird nicht in Verbindung mit TAPI benutzt)
Device=
Gibt den Anschluss an, an dem das Modem hängt (unter Unix z.B. /dev/ttyS0).
(Achtung: unter Unix muss darauf geachtet werden, dass der Besitzer der Datei sendxms
berechtigt ist das Device zu benutzen).
Wird die Kommunikation mittels CAPI 2.0 abgewickelt, so wird hier der Pfad zur
Capi-DLL/-Shared-Object (Windows, Linux) bzw. zum CAPI-Device (Unix) angegeben.
Unter Windows wird zunächst versucht das angegebene Device exclusiv zu öffnen. Sollte dies nicht gelingen (z.B. weil der
Port von RAS benutzt wird) wird versucht das Device über die TAPI-Schnittstelle zu öffnen. Durch diese Vorgehensweise hat man
die Möglichkeit ein Modem mit anderen Applikationen zu teilen, es stehen jedoch nicht alle Funktionen zur Verfügung, wenn das
Device jedoch über die TAPI-Schnittstelle geöffnet wird.
DeviceType=Modem
Gibt die Art der verwendeten Hardware (Modem, Voice-Modem, GSM 07.05, CAPI 2.0, CAPI 2.0 (BINTEC), RFC1086 oder SERIAL) an.
DialPrefix=ATDT0w
Gibt das Kommando zum wählen einer Nummer an (hier Tonwahl und nach einer '0'
auf das Freizeichen warten).
Bei Verwendung der CAPI-Schnittstelle an einer Nebenstellenanlage wird hier die Ziffernfolge
angegeben, um eine Amtsleitung zu erhalten (normalerweise 0). (wird nicht in Verbindung mit TAPI benutzt)
DialSuffix=
Bei manchen Modems/ISDN-Terminaladaptern muss an die zu wählende Nummer noch ein
oder mehrere AT-Kommandos angehängt werden, um z.B. ein bestimmtes Protokoll
auszuwählen. Diese Kommandos können hier definiert werden. Dieser Wert wird nur verwendet,
falls bei einem anzurufenden Provider keine Definition vorhanden ist. (wird nicht in Verbindung mit TAPI benutzt)
Escape=+++
Gibt die Fluchtsequenz an, welche zum Umschalten vom Datenmodus in den
Befehlsmodus dient. ACHTUNG! Die Fluchtsequenz wird nur
benutzt wenn sie explizit definiert ist. Ist sie nicht definiert
so wird zum Auflegen des Modems das DTR-Signal für 1 Sekunde auf
0 gesetzt. Dies ist sicherer und schneller als die Fluchtsequenz
und ein ATH. Definieren Sie also die Fluchtsequenz nur, wenn der
DTR-Mechanismus bei Ihnen nicht funktioniert.
Hangup=ATH
Gibt das Kommando zum Auflegen an.
HLC=
Bei Nutzung von CAPI2.0 kann (i.d.R. nicht notwendig) hier ein Wert für High Layer Capability (jeweils einzelne Bytes
in Hex-Format (zwei Hexziffern)) angegeben werden. Die Kodierung kann der CAPI-Dokumentation entnommen werden.
IMSI=
Gibt die IMSI der verwendeten SIM-Karte an
(dient der Zuordnung zwischen Provider-Definition und GSM-Gerät).
Init=ATQ0E1V1L1
Gibt das Initialisierungskommando für das Modem an.
Das Modem muss auf
- Echo an
- Antwort an
- Antwort als Text
eingestellt werden. (wird nicht in Verbindung mit TAPI benutzt)
Init2=
Gibt ein zweites Initialisierungskommando für das Modem an. Dieses Kommando erfolgt nach der
Standardinitialisierung des Modems (GSM-Modules). Bei Verwendung eines GSM-Modules ist es
u.U. notwendig eine Speicheradresse anzugeben (z.B. AT+CPMS="ME"), wozu man diesen Parameter
verwenden kann. (wird nicht in Verbindung mit TAPI benutzt)
KeepAlive=
Gibt die maximale Anzahl Sekunden an, die ein GSM-Gerät inaktiv bleiben darf. Ist dieses Limit
erreicht wird überprüft, ob das Gerät noch in das GSM-Netz eingebucht ist und ggf. wird
das Gerät neu angemeldet
(nur in Professional-Edition und höher).
LineType=ANALOG
Gibt an, ob es sich bei der Leitung um eine analoge (ANALOG), um eine digitale (ISDN), eine X.25 (X.25) oder eine
X.31-Leitung (X.31) handelt. Dieser Parameter kann ebenfalls bei den Providerdefinitionen angegeben werden,
wobei SendXMS automatisch ein passendes Device für einen entsprechenden
Provider auswählt.
LLC=
Bei Nutzung von CAPI2.0 kann (i.d.R. nicht notwendig) hier ein Wert für Low Layer Capability (jeweils einzelne Bytes
in Hex-Format (zwei Hexziffern)) angegeben werden. Die Kodierung kann der CAPI-Dokumentation entnommen werden.
MsgDelay=<n>
Gibt eine Anzahl von Sekunden an (z.B. 0.2), welche zwischen dem Versenden von zwei Nachrichten innerhalb von einer
Verbindung gewartet wird (wird normalerweise nicht benötigt).
MSN=24
Gibt die Telefonnummer des ISDN-Adapters (bei Verwendung von CAPI 2.0) an. Hier müssen Sie
die Nummer eintragen, die dem entsprechenden ISDN-Anschluss zugeordnet ist. Bei Verwendung einer
Nebenstellenanlage also die interne Rufnummer. Wenn Sie hier keine oder eine falsche Nummer angeben
kann es sein, dass Sie keine Verbindungen bekommen. Dieser Parameter kann durch die
Kommandozeilenoption -m überschrieben werden.
Name=Modem1
Dient zur eindeutigen Identifizierung eines Devices. Wenn dieser Name mit dem
Kommandozeilenparameter -d angegeben wird, kann schon beim Aufruf von SendXMS
ein spezielles Devices vorgegeben werden. Dies ist nur notwendig, wenn mehrere Devices
konfiguriert sind und die automatische Deviceauswahl umgangen werden soll.
RegisterNetwork=
Gibt das Kommando an, mit dem sich ein GSM-Gerät bei einem Netz anmelden soll (default:
AT+COPS=0). Dieses Kommando wird benutzt, wenn das GSM-Gerät beim Öffnen des Modems bei
keinem Netz angemeldet ist bzw. wenn der Parameter KEEPALIVE definiert ist und
das Modem zwischenzeitlich aus dem Netz ausgebucht wurde.
OriginatingAddress=01234..
Gibt die Absenderadresse (lokale Nummer) an.
PacketLen=128
Gibt die X.25-Paketlänge bzw. die X.31-Paketlänge (Standard: 128) an.
Parity=NONE
Gibt die Art der Parität an (NONE, EVEN oder ODD). Dieser Wert wird nur verwendet,
falls bei einem anzurufenden Provider keine Definition vorhanden ist. (wird nicht in Verbindung mit TAPI benutzt)
Password=
Gibt ein optionales Passwort zur Benutzung in Verbindung mit Remote-CAPI (intern) an.
PDUWithoutSCA=true
Einige GSM-Modems benötigen eine PDU ohne vorgestellte SCA (in Kontrast zu GSM 07.05).
Dieser Parameter ist z.B. für Siemens M1, Falcom A1 oder Xircom CreditCard notwendig,
während er bei z.B. Siemens E10, S10, M20, Nokia DataCard, CardPhone oder Data Suite
nicht gesetzt werden darf.
Phone=
Gibt die Anschlußnummer des entsprechenden Modems bzw. der in dem entsprechenden GSM-Modul verwendeten SIM an.
PIN="1234"
Gibt die PIN für Ihre SIM an (GSM-Device). Falls Sie eine GSM-Karte verwenden, bei welcher
man keine PIN eingeben braucht/kann (AT+CPIN? funktioniert nicht), darf dieser Parameter
nicht belegt werden. Bei manchen Devices muss die PIN in Hochkommata angegeben werden,
wohingegen dies bei anderen Devices zu Fehlern führt.
PlayDTMF=AT#VTS=
Gibt ein Kommando zum Abspielen einer DTMF-Sequenz (numerische Zeichen) (nur Voice-Modem) an. (wird nicht in Verbindung mit TAPI benutzt)
Port=2662
Bei Verwendung einer RemoteCAPI (BINTEC-Erweiterungen) gibt dieser Parameter den PORT an, auf welchen der ISDN-Router
konfiguriert ist.
PowerOn=
Gibt ein Kommando zum Einschalten eines GSM-Gerätes an (Default: AT+CFUN=1).
PowerOff=
Gibt ein Kommando zum Ausschalten eines GSM-Gerätes an (Default: AT+CFUN=0).
PppInit=
Gibt ein zusätzliches Initialisierungskommando für das Modem für PPP-Verbindungen an.
Dieses Kommando erfolgt nach der Standardinitialisierung des Modems (GSM-Modules).
PppMmsProfile=
Gibt die Zeichenfolge an, die benötigt wird um eine PPP Verbindung über das MMS Profil
aufzubauen (bei Verwenung eines GSM-Geräts). Ist dieser Parameter nicht gesetzt
versucht SendXMS
ihn automatisch zu bestimme bzw. verwendet den Standardwert *99***1#.
Provider=
Für ein GSM-Gerät können Sie hier einen standard Providernamen eintragen. Per
default werden über ein GSM-Gerät eingehende Nachrichten in SpoolDir in
einem Unterverzeichnis, welches der Nummer der verwendeten SMSC entspricht,
abgelegt. Falls für das GSM-Gerät der Parameter Provider definiert ist wird
statt der SMSC-Nummer ein Unterverzeichnis mit entsprechendem Namen verwendet
(dies bedeutet, dass alle Nachrichten die über diese GSM-Gerät empfangen
wurden in einem einzelnen Verzeichnis abgelegt werden).
PUK="1234"
Gibt den PUK für Ihre SIM an (GSM-Device). Falls Sie eine GSM-Karte verwenden, bei welcher
man keine PIN eingeben braucht/kann (AT+CPIN? funktioniert nicht), darf dieser Parameter
nicht belegt werden. Bei manchen Devices muss der PUK in Hochkommata angegeben werden,
wohingegen dies bei anderen Devices zu Fehlern führt.
Reset=ATZ
Gibt das Kommando zum Zurücksetzen des Modems an (normalerweise ATZ).
RtsCts=true
Gibt an, dass die Hardwareflußkontrolle benutzt werden soll.
SetMsn=
Gibt ein (AT-) Kommando zum Setzen der MSN, EAZ, CallingPartyNumber an. Falls dieses Kommando definiert ist und
eine MSN angegeben wurde, wird vor dem Verbindungsaufbau versucht die Nummer, über die die Verbindung aufgebaut
werden soll, zu selektieren. Die MSN wird am Ende des Kommandos bzw. für den Platzhalter $msn eingesetzt.
StartVoicemode=AT#CLS=8
Gibt das Kommando an mit dem ein Voice-Modem in den Voice-Modus gesetzt wird. Dies ist zum
Abspielen/Aufnehmen von Sprachnachrichten nötig. (wird nicht in Verbindung mit TAPI benutzt)
Stopbits=1
Gibt die Anzahl der Stopbits an (1 oder 2). Dieser Wert wird nur verwendet,
falls bei einem anzurufenden Provider keine Definition vorhanden ist. (wird nicht in Verbindung mit TAPI benutzt)
StopVoicemode=AT#CLS=0
Gibt das Kommando an mit dem bei einem Voice-Modem der Voice-Modus beendet wird. (wird nicht in Verbindung mit TAPI benutzt)
SuppressReinit=true
Verhindert, dass ein Devices im Servermodus bei jedem Öffnen erneut initialisiert wird. Ist dieser Parameter gesetzt, so wird
das Device nur beim ersten Öffnen initialisiert (nur im Servermodus). Hierdurch kann man einen wesentlich höheren Durchsatz
erreichen. Der Parameter sollte nur benutzt werden, wenn sichergestellt ist, dass keine andere Applikation zwischenzeitlich auf
das Device zugreift und u.U. die Einstellungen verändert.
TEI=1
Gibt den TEI (Terminal Endpoint Identifier; wird vom Netzbetreiber zugewiesen) an, der zum Verbindungsaufbau über X.31 verwendet
werden soll.
UseDChannel=true
Gibt an, dass die Verbindung (X.31) über den D-Kanal erfolgen soll. Ist dieser Wert nicht
oder gleich 0 gesetzt wird ein B-Kanal benutzt.
VoiceCompression=ALAW
Wenn dieser Parameter definiert ist werden aufgenommene Sprachnachrichten als WAV-Datei gespeichert und es können
WAV-Dateien abgespielt werden, falls diese in einem unterstützten Format vorliegen. Z.Zt. werden die Formate ALAW
(ISDN in Europa) und ULAW (ISDN in USA) unterstützt (8kHz, 1 Kanal, 8 Bit).
VoiceReceive=AT#VRX
Gibt das Kommando an mit dem bei einem Voice-Modem der Sprachempfangsmodus gestartet wird
(Aufzeichnen von Sprachnachrichten). (wird nicht in Verbindung mit TAPI benutzt)
VoiceTransmit=AT#VTX
Gibt das Kommando an mit dem bei einem Voice-Modem der Sprachsendemodus gestartet wird
(Abspielen von Sprachnachrichten). (wird nicht in Verbindung mit TAPI benutzt)
WaitAfterWrite=1
Gibt die Anzahl Sekunden an, die nach jedem Schreiben auf das Device
gewartet wird (kann meistens auf 0 gesetzt werden).
WindowSize=2
Gibt die Fenstergröße für X.25 (Standard: 7) bzw. die B3-Fenstergröße für X.31 (Standard: 2) an.
X31Channels=0,0,1,1,0,0
Gibt die zu verwendenden X.31-Kanäle an. Es werden durch Kommata getrennt die Werte für den
- kleinsten eingehenden Kanal
- größten eingehenden Kanal
- kleinsten bidirektionalen Kanal
- größten bidirektionalen Kanal
- kleinsten ausgehenden Kanal
- größten ausgehenden Kanal
angegeben. Wird dieser Parameter nicht spezifiziert wird der Standard (0,0,1,1,0,0) verwendet,
welcher in den meisten Fällen funktioniert.
XonXoff=true
Gibt an, dass die Softwareflußkontrolle benutzt werden soll.
Im Kapitel [XMSGUI] stehen die im Folgenden aufgeführten Schlüsselworte zur
Verfügung. Jedes Schlüsselwort muss in einer neuen Zeile stehen.
cfgEditable=true
Gibt an, ob die Datei sendxms.cfg von einem Endbenutzer des graphischen Frontends modifiziert werden darf (=true)
oder nicht (=false). Selbst wenn dieser Parameter auf true gesetzt ist kann der Endbenutzer die Konfiguration nur
modifizieren, wenn er auch Schreibrecht auf die Datei sendxms.cfg hat.
proEditable=true
Gibt an, ob die Datei sendxms.pro von einem Endbenutzer des graphischen Frontends modifiziert werden darf (=true)
oder nicht (=false). Selbst wenn dieser Parameter auf true gesetzt ist kann der Endbenutzer die Providerdefinitionen nur
modifizieren, wenn er auch Schreibrecht auf die Datei sendxms.pro hat.
showLogfile=false
Gibt an, ob ein Endbenutzer des graphischen Frontends die Logdatei von SendXMS anzeigen lassen kann
(=true) oder nicht (=false). Selbst wenn dieser Parameter auf true gesetzt ist kann der Endbenutzer die Logdatei nur
anzeigen lassen, wenn er auch Leserecht auf die Logdatei hat.
In den Kapiteln [ALLOW] und [DENY] stehen die im Folgenden aufgeführten Schlüsselworte zur
Verfügung. Jedes Schlüsselwort muss in einer neuen Zeile stehen. Es wird immer nur eine von beiden
Listen benutzt, sind beide definiert so wird die ALLOW-Liste benutzt.
User=
Dieser Parameter kann mehrfach angegeben werden. Es wird jeweils eine UserID angegeben, welche SendXMS
benutzen bzw. nicht benutzen darf. Werden im Kapitel [ALLOW] eine oder mehrere UserIDs angegeben, darf
SendXMS nur von diesen Benutzern benutzt werden. Werden die UserIDs im Kapitel [DENY]
angegeben, dürfen alle Benutzer, außer den aufgelisteten, das Programm benutzen.
In dem Kapitel [BLACKLIST] stehen die im Folgenden aufgeführten Schlüsselworte zur
Verfügung. Jedes Schlüsselwort muss in einer neuen Zeile stehen.
Phone=
Dieser Parameter kann mehrfach angegeben werden. Es wird jeweils eine Telefonnummer angegeben, an welche
keine Nachrichten versendet werden sollen. Wenn die angegebene Nummer mit dem Zeichen '&' endet, so handelt
es sich um einen Präfix, d.h. es werden alle Nummern gesperrt, die mit dem angegeben Wert beginnen. Die Nummern
müssen in dem Format angegeben werden, wie sie auch zum Provider übertragen worden wären, d.h. es müssen mögliche
Transformationen (siehe PREFIX) berücksichtigt werden.
Das Kapitel [SSL] dient zur optionalen Integration von OpenSSL (i.d.R. nicht notwendig).
Es stehen folgende Parameter zur Verfügung:
AcceptSelfSignedCertificates=true
Gibt an dass auch self-signed Zertifikate akzeptiert werden sollen.
CALocation=
Gibt an wo vertrauenswürdige CA Zertifikate (PEM coded) gespeichert sind.
Dies kann ein Verzeichnis (ended mit /) oder eine Datei, welche mehrere Zertifikate enthalten kann, sein.
CertFile=
Gibt den Dateinamen ihres eigenen Zertifikats an.
LibCrypto=
Mit diesem Parameter kann der Name der crypto-Library (mit oder ohne Pfad) angegeben werden (Default ist
libeay32.dll für Windows und libcrypto.so sonst).
LibSsl=
Mit diesem Parameter kann der Name der SSL-Library (mit oder ohne Pfad) angegeben werden (Default ist
libssl32.dll für Windows und libssl.so sonst).
Password=
Gibt das Passwort (passphrase) ihres eigenen privaten Keys an (KeyFile).
KeyFile=
Gibt den Dateinamen ihres eigenen privaten Keys an (für ihr Zertifikat CertFile).
Das Kapitel [PPP] dient zur Konfiguration von PPP Verbindungen (in den meisten Fällen
nur für MM1-Verbindungen notwendig). Es stehen folgende Parameter zur Verfügung:
IpUp=
Gibt eine optionale Script-/Batchdatei (oder Executable) an, welche nach dem Herstellen einer PPP-Verbindung
aufgerufen wird. Diese Datei kann genutzt werden um ein eigenes Roting zu definieren. Als Parameter werden
folgende Daten übergeben:
- IP-Adresse der Gegenstelle (MMSC)
- IP-Adresse des lokalen PPP Interfaces
- IP-Adresse des PPP-Servers
NoDefaultRoute=true
Mit diesem Parameter wird verhindert, dass beim Aufbau einer PPP-Verbindung eine Defaultroute über das eingerichtete
PPP-Interface angelegt wird (andernfalls würde - solange die Verbindung offen ist - sämtlicher IP-Verkehr über
dieses Interface geleitet werden). Ist dieser Parameter gesetzt wird stattdessen nur die Adresse der Gegenstelle über
das PPP-Interface geroutet. Allerdings ist es hierfür notwendig, dass SendXMS unter dem root
Account (bzw. unter Windows als Administartor) ausgeführt wird.
pppd=
Gibt den kompletten Pfad zu pppd an (nur Unix/Linux). Ist dieser Parameter nicht angegeben wird versuchet pppd
über den standard PATH aufzurufen.
Das Kapitel [ODBC] dient zur Angabe von optionalen Zugangsdaten zur Nutzung
des integrierten ODBC-Spool-APIs (i.d.R. nicht notwendig).
Es stehen folgende Parameter zur Verfügung:
DSN=
Gibt den DataSourceName der zu verwendenden ODBC-Verbindung an. Der DSN wird auf Systemeben (unter Unix z.B.
in /etc/unixODBC/odbc.ini) konfiguriert.
UID=
Gibt die zu verwendende (ODBC) UserId an.
PASSWORD=
Gibt das zu verwendende (ODBC) Passwort an.
LibOdbc=
Mit diesem Parameter kann der Name der ODBC-Library (mit oder ohne Pfad) angegeben werden (Default ist
libodbc32.dll für Windows und libodbc.so sonst).
UseInternalSpoolApi=true
Gibt an, dass die interne ODBC SpoolAPI-Implementierung genutzt werden soll.
In dem Kapiteln [Audio Mime Types], [Image Mime Types] und [Video Mime Types]
können Dateiextensions für einen entsprechenden MIME Typ definiert werden, z.B.:
[Audio Mime Types]
mid=audio/midi
midi=audio/midi
amr=audio/amr
sendxms.pro
Hier werden die verschiedenen Dienstanbieter konfiguriert. Für jeden
Dienstanbieter muss ein 'Kapitel' angelegt werden.
In der Datei sind viele Dienstanbieter bereits vorkonfiguriert und können direkt übernommen werden.
Nicht benötigte Dienstanbieterdefinitionen sollten jedoch gelöscht werden. Für manche Dienstanbieter
sind verschiedene Definitionen (Modem, ISDN, GSM) vorhanden. Hiervon sollten Sie die nicht
benötigten Definitionen löschen bzw.
die für Ihre Device zutreffende Definition an den Anfang der Datei stellen.
Eine Definition erfolgt durch
eine Zeile mit dem Namen des Dienstanbieters in eckigen Klammern ([])
eingeklammert und den folgenden Parametern:
(es sollte bei allen Providern mit UCP-Protokoll der Parameter
MODEMINIT so gesetzt werden, dass das Modem zu V.42/LAPM gezwungen wird)
AdcInFilter=
Mit diesem Parameter kann ein Filter (bzw. bei mehrfacher Angabe eine Kette von Filtern) definiert werden,
mit welchem eingehende Rufnummern (Empfänger) automatisch geprüft und ggf. umgeformt werden.
Siehe auch Filter für Nummernformate.
AdcOutFilter=
Mit diesem Parameter kann ein Filter (bzw. bei mehrfacher Angabe eine Kette von Filtern) definiert werden,
mit welchem ausgehende Rufnummern (Empfänger) automatisch geprüft und ggf. umgeformt werden.
Siehe auch Filter für Nummernformate.
Address=<ip-address>
Dieser Parameter ist äquivalent zu dem Parameter PHONE, nur dass hier eine IP-Adresse für eine
TCP/IP-Verbindung anstelle einer Telefonnummer angegeben wird. Optional kann durch ein Leerzeichen
getrennt auch eine Portnummer angehängt werden. Dieser Parameter kann mehrfach angegeben
werden. falls die erste Adresse nicht erreichbar ist wird die nächste verwendet.
AddrNpi=9
Gibt die NumberingPlanIdenticator an. Dieser Parameter wird in der Regel bei den Protokollen SMPP und UCP
zur Nutzung mit Großkundenzugängen benötigt. Fragen Sie bei Ihrem Provider nach dem
entsprechenden Wert.
AddrTon=0
Gibt den TypeOfNumber an. Dieser Parameter wird in der Regel bei den Protokollen SMPP und UCP
zur Nutzung mit Großkundenzugängen benötigt. Fragen Sie bei Ihrem Provider nach
dem entsprechenden Wert.
AddressRange=
Gibt den Address Range an (nur SMPP). Fragen Sie bei Ihrem Provider nach dem entsprechenden Wert.
APN=
Gibt den Access Point Name (MM1) an.
AutoAlert=<telefonnummer>
Dieser Parameter wird nur benutzt, wenn SendXMS im Servermodus läuft und mit dem Parameter
-aRECEIVE (zum Lesen von ankommenden SMS) aufgerufen wurde. In diesem Fall gibt der Parameter
eine Telefonnummer an, für welche bei jedem Abarbeiten der SMS-Warteschlange des entsprechenden
Providers der Servicerechner angerufen wird und nach ankommenden Nachrichten aktiv gefragt wird
(dies kann bei kurzen Abfrageintervallen per X.25/X.31 teuer werden). Bei CIMD muss zwar eine Telefonnummer
angegeben werden, diese hat jedoch keine Bedeutung. Bei Verwendung von UCP kann die Telefonnummer
in der Form <pid>:<phone> angegeben werden.
AutoConnect=<n>
Dieser Parameter wird nur benutzt, wenn SendXMS im Servermodus läuft und mit dem Parameter
-aRECEIVE (zum Lesen von ankommenden SMS) aufgerufen wurde. In diesem Fall gibt der Parameter
eine Anzahl Sekunden an, die nach einem automatischen Verbindungsaufbau zum Servicerechner des entsprechenden
Providers auf ankommende Nachrichten gewartet wird. Der Unterschied zu AUTOALERT ist der,
dass kein überflüssiger Datenverkehr stattfindet und somit bei z.B. X.25/X.31-Verbindungen keine Kosten entstehen.
B1Protocol=64K-HDLC
Mit diesem Parameter geben Sie das zu verwendende B1-Protokoll (ISDN, physical layer) an. Dies ist nur notwendig, wenn
der entsprechende Provider vom Standard abweichende Protokolle benutzt und die Verbindung per CAPI
aufgebaut wird. Bei Verwendung eines ISDN-Terminaladapters muss das entsprechende Protokoll mit
einem AT-Befehl in ModemInit ausgewählt werden. Es stehen folgende Auswahlmöglichkeiten zur
Verfügung:
| 64K-HDLC |
64 kbit/s with HDLC framing |
| 64K-TRANS |
64 kbit/s bit-transparent operation with byte framing from the network |
| V.110-ASYNC |
V.110 asynchronous operation with start/stop byte framing |
| V.110-SYNC |
V.110 synchronous operation with HDLC framing |
| T.30-FAX3 |
T.30 modem for fax group 3 |
| 64K-INVERT |
64 kbit/s inverted with HDLC framing |
| 56K-TRANS |
56 kbit/s bit-transparent operation with byte framing from the network |
| MODEM-NEGOTIATION |
Modem with full negotiation |
| MODEM-ASYNC |
Modem asynchronous operation with start/stop byte framing |
| MODEM-SYNC |
Modem synchronous operation with HDLC framing |
B2Protocol=X.75-SLP
Mit diesem Parameter geben Sie das zu verwendende B2-Protokoll (ISDN, data link layer) an. Dies ist nur notwendig, wenn
der entsprechende Provider vom Standard abweichende Protokolle benutzt und die Verbindung per CAPI
aufgebaut wird. Bei Verwendung eines ISDN-Terminaladapters muss das entsprechende Protokoll mit
einem AT-Befehl in ModemInit ausgewählt werden. Es stehen folgende Auswahlmöglichkeiten zur
Verfügung:
| X.75-SLP |
ISO 7776 (X.75 SLP) |
| TRANS |
Transparent |
| SDLC |
SDLC |
| LAPD-X.25 |
LAPD in accordance with Q.921 for D channel X.25 |
| T.30-FAX3 |
T.30 for fax group 3 |
| PPP |
Point-to-Point Protocol |
| IGNORE |
Transparent (ignoring framing errors of B1 protocol) |
| MODEM |
Modem with full negotiation |
| X.75-SLP-V.42 |
ISO 7776 (X.75 SLP) with V.42 bis compression |
| V.120-ASYNC |
V.120 asynchronous mode |
| V.120-ASYNC-V.42 |
V.120 asynchronous mode with V.42 bis compression |
| V.120-TRANS |
V.120 bit-transparent mode |
| LAPD |
LAPD in accordance with Q.921 |
B3Protocol=TRANS
Mit diesem Parameter geben Sie das zu verwendende B3-Protokoll (ISDN, network layer) an. Dies ist nur notwendig, wenn
der entsprechende Provider vom Standard abweichende Protokolle benutzt und die Verbindung per CAPI
aufgebaut wird. Bei Verwendung eines ISDN-Terminaladapters muss das entsprechende Protokoll mit
einem AT-Befehl in ModemInit ausgewählt werden. Es stehen folgende Auswahlmöglichkeiten zur
Verfügung:
| TRANS |
Transparent |
| T.90NL |
T.90NL with compatibility to T.70NL |
| X.25-DTE-DTE |
ISO 8202 (X.25 DTE-DTE) |
| X.25-DCE |
X.25 DCE |
| T.30-FAX3 |
T.30 for fax group 3 |
| T.30-FAX3-EXT |
T.30 for fax group 3 extended |
| MODEM |
Modem |
Baud=4800
Gibt die zu verwendende Baudrate an (300, 600, 1200, 2400, 4800 oder 9600).
Dieser Wert, falls vorhanden, überschreibt den Wert in sendxms.cfg.
BC=
Bei Nutzung von CAPI2.0 kann (i.d.R. nicht notwendig) hier ein Wert für Bearer Capability (jeweils einzelne Bytes
in Hex-Format (zwei Hexziffern)) angegeben werden. Die Kodierung kann der CAPI-Dokumentation entnommen werden.
Dieser Wert, falls vorhanden, überschreibt den Wert in sendxms.cfg.
BDataLen=1024
Gibt die maximale Länge von Datenblöcken (CAPI; hat nichts mit der Länge einer Nachricht zu tun) an.
Der Wert muss im Bereich zwischen 128 und 2048 liegen.
CallUserData=
Gibt die CallUserData für eine X.25/X.31-Verbindung an. Es können max. 16 Byte jeweils
als zwei Hex-Ziffern kodiert angegeben werden.
ChargedParty=
Über den angegebenen Wert wird gesteuert, wer die Gebühren für eine MMS
übernimmt (Sender, Recipient, Both oder Neither).
ChargedPartyID=
Gibt die Adresse einer dritten Partei an, welche die MMS bezahlen soll.
CIP=UNRESTRICTED-DIGITAL
Mit diesem Parameter kann (normalerweise nicht notwendig) der CIP-Wert
(Compatibility Information Profile) zum Verbindungsaufbau per CAPI angegeben werden.
Bei Verwendung eines ISDN-Terminaladapters muss der entsprechende Wert mit
einem AT-Befehl in MODEMINIT ausgewählt werden. Es stehen folgende Auswahlmöglichkeiten zur
Verfügung:
| SPEECH |
Speech |
| UNRESTRICTED-DIGITAL |
unrestricted digital information |
| RESTRICTED-DIGITAL |
restricted digital information |
| 3.1KHZ-AUDIO |
3.1 kHz audio |
| 7KHZ-AUDIO |
7 kHz audio |
| VIDEO |
Video |
| PACKET-MODE |
packet mode |
| 56KBIT-RATE-ADAPTATION |
56 kbit/s rate adaptation |
| UNRESTRICTED-DIGITAL-WITH-TONES |
unrestricted digital information with tones/announcements |
| TELEPHONY |
Telephony |
Databits=8
Gibt die Anzahl der Datenbits an (7 oder 8). Dieser Wert, falls vorhanden,
überschreibt den Wert in sendxms.cfg.
Device=
Hier kann der Name eines Devices (so wie er in sendxms.cfg unter NAME definiert ist)
angegeben werden um die Nutzung des entsprechenden Devices für diesen Provider zu erzwingen.
Detach=
Gibt an, dass die entsprechenden Providerdefinition gesondert behandelt wird. In Abhängigkeit des
angegebenen Parameterwertes wird für diesen Provider ein eigener Kindprozess gestartet um eine permanente
Verbindung aufzubauen. Gültige Parameterwerte sind:
| Send |
Es wird eine permanente Verbindung aufgebaut über welche Nachrichten versendet werden (kein Empfang). |
| Receive |
Es wird eine permanente Verbindung aufgebaut über welche Nachrichten empfangen werden (kein Versand). |
| All |
Es wird eine permanente Verbindung aufgebaut über welche Nachrichten gesendet und empfangen werden. |
| Ignore |
Diese Providerdefinition wird nur bei expliziter Auswahl mit dem Kommandozeilenparameter -p verwendet.
Ansonsten (Servermodus ohne explizite Providerangabe) wird dieser Provider komplett ignoriert. |
| AcceptXME (nur mit LineType=TCP) |
Es wird auf eingehende Verbindungen einer XMSC auf der (den) angegebenen Adresse(n)/Port(s) gewartet.
Ggf. wird eine XME Session gestartet. |
| AcceptVXMSC (nur mit VXMSC-Edition und LineType=TCP) |
Es wird auf eingehende Verbindungen einer XME auf der (den) angegebenen Adresse(n)/Port(s) gewartet.
Ggf. wird eine VXMSC Session gestartet. |
Nachrichten können nur Empfangen werden falls der Serverprozess mit dem Parameter -aRECEIVE aufgerufen wurde.
DetachQueueDelay=
Falls für den entsprechenden Provider ein eigener Kindprozess gestartet wird (siehe auch Detach=)
kann mit diesem Parameter ein eigener QueueDealy Wert definiert werden. Standardmäßig wird der
Kindprozess mit dem gleichen QueueDelay (Komanndozeilenparameter -q<n>) gestartet wie der aufrufende Serverprozess.
DetachUserexit=
Falls für den entsprechenden Provider ein eigener Kindprozess gestartet wird (siehe auch Detach=)
kann mit diesem Parameter ein eigener Userexit angegeben werden. Standardmäßig wird der
Kindprozess mit dem gleichen Userexit (Komanndozeilenparameter -u) gestartet wie der aufrufende Serverprozess.
DialSuffix=
Bei manchen Modems/ISDN-Terminaladaptern muss an die zu wählende Nummer noch ein
oder mehrere AT-Kommandos angehängt werden, um z.B. ein bestimmtes Protokoll
auszuwählen. Diese Kommandos können hier definiert werden. Dieser Wert, falls vorhanden,
überschreibt den Wert in sendxms.cfg.
DirName=
Hier kann ein Unterverzeichnis (in ReceiveDir, SpoolDir, ...) angegeben werden, welches anstelle des
Providernamens benutzt wird. Mit dieser Option kann man erreichen, daß verschieden
Providereinträge (mit verschiedenen Namen) das gleiche Spoolverzeichnis verwenden.
ErrorFilter=
Bei Verwendung eines SMS über HTTP Dienstanbieters kann man mittels dieses Parameters einen Filter definieren, welcher anhand
der vom Dienstanbieter zurückgegebenen Antwort (die nicht standardisiert ist) erkennt, ob der Versand gescheitert ist
(der Filter passt auf die Antwort) oder erfolgreich war (der Filter passt nicht).
Wenn der Dienstanbieter z.B. folgende Antwort auf einen Senderequest sendet:
ERROR: invalid recipient
kann man z.B. mit folgendem Filter den Misserfolg erkennen:
MsgIdFilter=/^ERROR:(.*)/\1/
(siehe auch Filter für Nummernformate
und SMS über HTTP).
HexDigits=lower
Gibt an, dass bei binären Nachrichten die Hex-Ziffern als Kleinbuchstaben
übertragen werden (per Default werden Großbuchstaben benutzt).
HLC=
Bei Nutzung von CAPI2.0 kann (i.d.R. nicht notwendig) hier ein Wert für High Layer Capability (jeweils einzelne Bytes
in Hex-Format (zwei Hexziffern)) angegeben werden. Die Kodierung kann der CAPI-Dokumentation entnommen werden.
Dieser Wert, falls vorhanden, überschreibt den Wert in sendxms.cfg.
KeepAlive=
Gibt die maximale Anzahl Sekunden an, die die Leitung inaktiv bleiben darf. Ist dieses Limit erreicht wird
eine Protokollaktion ausgelöst um zu testen ob die Verbindung noch besteht und um zu verhindern,
dass diese automatisch abgebaut wird. Dieser Wert muss größer als der ProtocolTimeout
sein
(nur ab Professional-Edition).
Kennung=
Gibt die Vielnutzerkennung für einen TMobil-Vielnutzerzugang (CityRuf, Skyper) an
(nur ab Professional-Edition).
LineType=ANALOG
Gibt an, ob es sich bei der Telefonnummer/Adresse das Providers um einen analogen (ANALOG), einen
digitalen (ISDN), eine TCP/IP Verbindung (TCP), eine PPP (PPP_TCP), einen X.25- (X.25) oder einen X.31-Anschluss (X.31) handelt.
Dieser Parameter kann ebenfalls bei den Devicedefinitionen
angegeben werden, wobei SendXMS automatisch ein passendes Device für einen
entsprechenden Provider auswählt.
LLC=
Bei Nutzung von CAPI2.0 kann (i.d.R. nicht notwendig) hier ein Wert für Low Layer Capability (jeweils einzelne Bytes
in Hex-Format (zwei Hexziffern)) angegeben werden. Die Kodierung kann der CAPI-Dokumentation entnommen werden.
Dieser Wert, falls vorhanden, überschreibt den Wert in sendxms.cfg.
MapUserValue=
Mit diesem Parameter können benuterdefinierte Parameter anbieterspezifischen Erweiterungen zugeordnet werden.
Manche Protokolle bieten spezielle Parameter zur Unterstützung von anbietersepzifischen Erweiterungen an.
So können z.B. bei SMPP (ab 3.4) die optionalen TLV-Parameter
0x1400 bis 0x4000, bei CIMD die Tags 600 bis 900 und bei UCP (EMI) die XSer Type of services 0x0E bis 0xFF hierzu
verwendet werden. Wenn der zu definierende Dienstanbieter eine solche Erweiterung anbietet kann dies mit diesem Parameter
definiert werden. So kann z.B. mittels MapUserValue=TariffOption|0x1500 für einen SMPP-Dienstanbieter angegeben werden,
dass der Inhalt des benutzerspezifischen Spoolfileparameters TariffOption mittels des optionalen TLV-Parameters 0x1500
ausgetauscht (gesendet und/oder empfangen) wird.
Bei Verwendung von MM1, MM7 oder EAIF können hiermit zusätzliche HTTP-Header-Parameter
angegeben werden (z.B. MapUserValue=uaprofile|X-WAP-PROFILE um ein User Agent Profile mitzusenden bzw. zu empfangen).
Bei Verwendung eines SMS über HTTP Anbieters können auch die standard Spoolfileparameter
den vom Anbieter vorgegebene URI-Parametern zugeordnet werden
(nur ab Professional-Edition).
MaxMsg=
Gibt die maximale Anzahl von Nachrichten an, die innerhalb einer einzelnen Verbindung
versendet werden können. Ist dieser Parameter definiert, so werden bis zu der
entsprechenden Anzahl Nachrichten versendet und danach automatisch die Verbindung
beendet und falls erforderlich eine neue Verbindung aufgebaut. Dies ist nötig, da einige
Provider nur eine begrenzte Anzahl Nachrichten pro Verbindung zulassen. Im
Servermodus bewirkt dieser Parameter, dass max. entsprechend
viele Nachrichten bearbeitet werden und der Server dann zum nächsten Provider wechselt.
MaxThroughput=
Gibt (optional) den maximalen Durchsatz für einen bestimmten Provider an.
Standardmäßig bezieht sich der Wert auf den max. Durchsatz pro Sekunde.
Dies kann verändert werden indem durch einen Schrägstrich (/) getrennt
ein anderes Zeitintervall angegeben wird (z.B.: MaxThroughput=100 bedeutet
max. 100 Nachrichten/Sekunde; MaxThroughput=1200/60 bedeutet max. 1200
Nachrichten/Minute).
MessageMode=
Gibt bei SMPP 3.4 den Message Mode (zwischen 1 und 3) an oder bei UCP 4.0
ob es sich um eine 'SingleShot' Nachricht handelt (0 oder 1).
MM7Schema=
Gibt bei das für MM7 verwendete Schema an (z.B.: http://www.3gpp.org/ftp/Specs/archive/23_series/23.140/schema/REL-6-MM7-1-4).
MNP= (siehe auch Mobile Number Portability (MNP))
Hier steht die Portierungskennung des entsprechenden Netzes. Anhand dieser Portierungskennung wird
- falls in der cfg-Datei eine MNP-Funktion definiert wurde -
beim Aufruf von SendXMS mit einer Telefonnummer (kein Alias aus dem Telefonbuch)
überprüft, zu welchem Netz die entsprechende Telefonnummer gehört.
Dieser Parameter kann pro Provider mehrfach definiert werden.
ModemInit=
Gibt ein zusätzliches Initialisierungskommando an. Dieses Kommando wird nach
dem entsprechenden Kommando aus der Datei sendxms.cfg aufgerufen und ersetzt
dieses nicht. In den meisten Fällen kann dieser Parameter entfallen. Er wird
nur benötigt, wenn z.B. für einen Provider das Modem auf ein bestimmtes Protokoll
eingestellt werden soll. Z.B. sollte bei einem Provider mit UCP-Protokoll das Modem
auf V.42/LAPM eingestellt werden.
MsgDelay=<n>
Gibt eine Anzahl von Sekunden an, welche zwischen dem Versenden von zwei Nachrichten innerhalb von einer
Verbindung gewartet wird (wird normalerweise nicht benötigt).
MsgIdFilter=
Bei Verwendung eines SMS über HTTP Dienstanbieters kann man mittels dieses Parameters einen Filter definieren, welcher aus
der vom Dienstanbieter zurückgegebenen Antwort (die nicht standardisiert ist) die vergeben MsgId extrahiert.
Wenn der Dienstanbieter z.B. folgende Antwort auf einen erfolgreichen Senderequest sendet:
SUCCESS: SMS was scheduled for delivery (MessageIdentifier=30106CCE)
kann man z.B. mit folgendem Filter die MsgId extrahieren:
MsgIdFilter=/^SUCCESS: SMS was scheduled for delivery \(MessageIdentifier=([0-9,A-F]*)\)/\1/
(siehe auch Filter für Nummernformate
und SMS über HTTP).
MsgLen=
Hier wird die maximale Länge einer Nachricht (Anzahl Zeichen bzw. Anzahl Sekunden) angegeben.
Bei dem Protokoll SKYPER wird dieser Parameter automatisch bestimmt. In der
unregistrierten Version ist die maximale Länge auf 60 Zeichen bzw. 5 Sekunden beschränkt.
MsgType=
Gibt an, ob die Nachricht nur Ziffern (NUMERIC), beliebige Zeichen
(ALPHANUMERIC) oder gar keine Zeichen (TONE) enthalten darf
(ALPHANUMERIC ist der Standard). Bei dem Protokoll SKYPER wird dieser Parameter automatisch bestimmt.
MTBillingInterface=
Gibt an ob und welches Interface zum MT Billing benutzt werden soll.
Momentan stehen 'IC3S' und 'Whatever Mobile' zur Auswahl.
IC3S bedeutet, dass die T-Mobile Micropayment Platform benutzt wird.
Der Parameter bewirkt, dass das Feld TariffClass (BillingIdentifier)
vor dem Versenden geparst wird und ggf. die Platzhalter $y und $z durch
die max. Anzahl von Teilsegmenten bzw. die Nummer des aktuellen
Teilsegments ersetzt werden.
Whatever Mobile bedeutet, dass das Billing-Interface des Dienstanbieters
Whatever Mobile GmbH benutzt wird. Wie die Nachrichten gebillt werden kann
man über den Parameter MTBillingMode genauer definieren.
MTBillingMode=
Über den angegebenen Wert kann man steuern, ob kein Nachrichtensegment (1),
alle Nachrichtensegmente (2), nur das erste Segment (3) oder nur das letzte
Segmente (4) gebillt werden sollen.
Network=
Gibt den Netzwerktype (GSM, TDMA, ...) an.
NoHttpAuthentication=true
Standardmäßig wird bei einer HTTP-Verbindung (sofern eine UsereId oder ein Password definiert wurde)
die Basic Access Authentication verwendet. Da die meisten Anbieter von SMS über HTTP Diensten diese
Authentifizierung nicht unterstützen kann man dies mit diesem Parameter verhindern
(siehe auch SMS über HTTP)
(nur ab Professional-Edition).
NoKeepAlive=
Gibt die maximale Anzahl Sekunden an, die die Leitung inaktiv bleiben darf. Ist dieses Limit erreicht wird
die Verbindung abgebrochen.
Dieser Wert muss größer als der ProtocolTimeout sein
(nur ab Professional-Edition).
NotificationAddress=
Gibt eine Adresse an, an die die SMSC eine Bestätigung senden soll
[nur UCP Funktion 51; nicht in Standard-Edition].
NotificationPID=<n>
Gibt den Typ der NotificationAddress an
[nur UCP Funktion 51; nicht in Standard-Edition].
Folgende Wert sind für <n> definiert:
| 0100 | Mobile Station |
| 0122 | Fax Group 3 |
| 0131 | X.400 |
| 0138 | Menu over PSTN |
| 0139 | PC appl. over PSTN (E.164) |
| 0339 | PC appl. over X.25 (X.121) |
| 0439 | PC appl. over ISDN (E.164) |
| 0539 | PC appl. over TCP/IP |
NotificationType=<n>
Gibt an, welche Bestätigungen gesendet werden sollen
[nur UCP Funktion 51, CIMD, SMPP und OIS].
Folgende Wert sind in UCP, CIMD und OIS für <n> zulässig:
| 0 | none (default value) |
| 1 | Delivery Notification (DN) |
| 2 | Non-delivery Notification (ND) |
| 3 | DN + ND |
| 4 | Buffered message notification (BN) |
| 5 | BN + DN |
| 6 | BN + ND |
| 7 | all |
Für SMPP 3.4 können beliebige Werte gemäß der Protokollspezifikation angegeben werden.
OadcInFilter=
Mit diesem Parameter kann ein Filter (bzw. bei mehrfacher Angabe eine Kette von Filtern) definiert werden,
mit welchem eingehende Rufnummern (Absender) automatisch geprüft und ggf. umgeformt werden.
Siehe auch Filter für Nummernformate.
OadcOutFilter=
Mit diesem Parameter kann ein Filter (bzw. bei mehrfacher Angabe eine Kette von Filtern) definiert werden,
mit welchem ausgehende Rufnummern (Absender) automatisch geprüft und ggf. umgeformt werden.
Siehe auch Filter für Nummernformate.
OkFilter=
Bei Verwendung eines SMS über HTTP Dienstanbieters kann man mittels dieses Parameters einen Filter definieren, welcher anhand
der vom Dienstanbieter zurückgegebenen Antwort (die nicht standardisiert ist) erkennt, ob der Versand erfolgreich war
(der Filter passt auf die Antwort) oder nicht (der Filter passt nicht).
Wenn der Dienstanbieter z.B. folgende Antwort auf einen Senderequest sendet:
SUCCESS: SMS was scheduled for delivery (MessageIdentifier=30106CCE)
kann man z.B. mit folgendem Filter den Erfolg erkennen:
MsgIdFilter=/^SUCCESS:(.*)/\1/
(siehe auch Filter für Nummernformate
und SMS über HTTP).
OriginatingAddress=01234..
Gibt die Absenderadresse (Telefonnummer) an, die für diesen Provider benutzt werden soll
(nur ab Professional-Edition und nur wenn vom Provider/Device unterstützt).
Parity=NONE
Gibt die Art der Parität an (NONE, EVEN oder ODD). Dieser Wert, falls
vorhanden, überschreibt den Wert in sendxms.cfg.
Password=
Für manche Provider wird ein Passwort benötigt (bei UCP ist dies der Wert für Authentication Code),
welches hier angegeben werden kann.
Phone=
Hier wird die Telefonnummer, über die Nachrichten an das entsprechende
Netz gesendet werden können, angegeben. Ist das letzte Zeichen der Nummer
ein '&', so bedeutet dies, dass beim Anwählen des Providers an diese Nummer
die Nummer des Empfängers angehängt wird.
Bei Benutzung eines GSM-Zugangs geben Sie hier die SMSC-Adresse in der Form
+<a><b><c>
an, wobei <a> die Landesvorwahl (ohne Nullen),
<b> die Ortsvorwahl (ohne Null) und <c> die Telefonnummer angibt.
Dieser Parameter kann pro Provider mehrfach definiert werden.
PIN=
Gibt die PIN für einen TMobil-Vielnutzerzugang (CityRuf, Skyper) an
(nur ab Professional-Edition).
PLMN=
Gibt die PLMN für den MM1 Provider an
(dient der Zuordnung zwischen Provider-Definition und GSM-Gerät).
Port=<n>
Gibt den zu verwendenden Port (auf dem Zielrechner) für eine TCP/IP-Verbindung an. Der Port wird Ihnen vom Provider mitgeteilt.
PPPPhone=
Hier wird die Rufnummer angegeben, über welche eine PPP Verbindung aufgebaut werden soll. Dieser parameter wird nur
in Verbindung mit LineType=PPP_TCP benötigt.
Prefix=
Hier steht die Vorwahl des entsprechenden Netzes. Anhand dieser Vorwahl wird
beim Aufruf von SendXMS mit einer Telefonnummer (kein Alias aus dem Telefonbuch)
überprüft, zu welchem Netz die entsprechende Telefonnummer gehört.
Wenn PREFIX=* angegeben wird werden alle Nummern als gültig erkannt.
Dieser Parameter kann pro Provider mehrfach definiert werden.
Priority=
Gibt eine Standardpriorität an, welche verwendet werden soll falls einer Nachricht nicht explizit eine Priorität (-I) zugeordnet wurde.
Protocol=
Hier muss TAP (Telocator Alphanumeric Protocol), TAPAIM (TAP-Protokoll mit AIM-Erweiterungen),
SMPP (Short Message Peer to Peer; Logica), CIMD (Computer Interface to Message Distribution; Nokia),
UCP (Universal Computer Protocol; CMG), OIS (Open Interface Specification; SMS2000 SEMA), ES201912_1, ES201912_2,
GSM (Global System for Mobile communication), HTTP (SMS über HTTP (proprietär);
siehe auch SMS über HTTP),
MM1 (Multimedia Messaging protocol 1)
MM7 (Multimedia Messaging protocol 7), EAIF (External Application Interface; Nokia), UUS (User-User-Signaling),
DTMF, Skyper oder CITYRUF stehen. UUS ist ein Euro-ISDN Dienstmerkmal, welches nicht in
allen Ländern unterstützt wird und mit SendXMS nur über CAPI 2.0 genutzt werden kann.
DTMF ist für Pagerdienste gedacht, bei welchen man über Tastentelefone Nachrichten für den Empfänger
eingeben kann (CAPI 2.0 oder Voicemodem). Im Falle von Skyper muss das Modem
so konfiguriert werden, dass XON/XOFF-Zeichen nicht gefiltert werden (zur Gegenstelle
übertragen werden).
Bei UCP kann zusätzlich zwischen verschiedenen Sendefunktionen gewählt werden, indem
in eckigen Klammern eingerahmt der zu verwendende Funktionscode (UCP[01], UCP[30] oder UCP[51]; im Falle
eines Großkundenzugangs ist i.d.R. die Funktion 51 zu benutzen)
angegeben wird. Bei den Funktionen 30 und 51 wird die Telefonnummer des Absenders und - falls
definiert - eine Validity Period übertragen. Diese Funktionen werden aber nicht von allen Providern
unterstützt.
Bei SMPP (ab Version 3.4) kann mit SMPP[Transceiver] angegeben werden,
dass die Verbindung zur SMSC
in jedem Fall mit einem BIND_TRANSCEIVER, anstelle eines BIND_TRANSMITTERs oder
BIND_RECEIVERs, eröffnet wird (nur in seltenen Fällen nötig, wenn die SMSCs
nur BIND_TRANSCEIVER akzeptiert).
Bei CIMD kann zusätzlich zwischen einer SMSC und einer USSD (CIMD[USSD]) Verbindung unterschieden werden.
Bei OIS kann zusätzlich zwischen dem General Access (OIS) und dem Direct Access (OIS[Direct]) unterschieden werden.
Bei MM1 kann zwischen MM1 über HTTP (MM1[HTTP] oder einfach MM1) (MMS-F oder WAP 2.0) und MM1 über WSP (MM1[WSP])
(WAP 1.x) gewählt werden.
ProtocolVersion=
Dient zur Unterscheidung von verschiedenen Protokollversionen (z.B. Protocol=CIMD, ProtocolVersion=2.0).
ProtocolTimeout=60
Gibt die Zeitdauer (in Sekunden) an, die das Programm auf eine Antwort vom
Servicerechner wartet. Wenn dieser Wert nicht definiert wurde werden folgende Standardwerte benutzt, welche
über den vom Protokoll vorgeschriebenen Grenzen liegen:
Für X.25, X.31 und TCP/IP-Verbindungen immer 10 Sekunden, ansonsten:
| CIMD |
30 Sekunden |
| ES201912_1 |
10 Sekunden |
| ES201912_2 |
10 Sekunden |
| GSM |
160 Sekunden |
| OIS |
30 Sekunden |
| SMPP |
30 Sekunden |
| TAP |
30 Sekunden |
| UCP |
120 Sekunden |
ReconnectDelay=<n>
Gibt eine Zeitspanne (in Sekunden) an, in der nach einem Verbindungsabbau keine neue
Verbindung zu diesem Provider aufgebaut werden kann (nur im Servermodus).
SaveToADCSubdir=true
Gibt an, dass eingehende Nachrichten jeweils in einem Unterverzeichnis für die Zielrufnummer
gespeichert werden.
SourceAddress=<w.x.y.z>
Gibt die zu verwendende IP-Adresse (des Ausgangsrechners) für eine TCP/IP-Verbindung an.
SourcePort=<n>
Gibt den zu verwendenden Port (auf dem Ausgangsrechner) für eine TCP/IP-Verbindung an. Der Port wird Ihnen vom Provider mitgeteilt.
Stopbits=1
Gibt die Anzahl der Stopbits an (1 oder 2). Dieser Wert, falls vorhanden,
überschreibt den Wert in sendxms.cfg.
SystemDescription=
Gibt eine SystemDescription (zwischen 0 und 9) an (nur für CIMD), welche standardmäßig benutzt wird.
SystemId=
Gibt die System ID an (nur SMPP). Fragen Sie bei Ihrem Provider nach dem entsprechenden Wert.
SystemType=
Gibt den System Type an (nur SMPP). Fragen Sie bei Ihrem Provider nach dem entsprechenden Wert.
TariffClass=
Gibt eine TariffClass (CIMD, zwischen 0 und 99) bzw. den BillingIdentifier (UCP 4.0) an, welche standardmäßig benutzt wird.
ThrottledDelay=
Gibt eine Anzahl Sekunden an, die nach einem Throttled-Error (nur SMPP) gewartet wird bis
weitere Protokollaktionen gestartet werden.
TimeOffset=
Gibt die Zeitdifferenz zwischen der lokalen Zeit und der der SMSC in Minuten an. Mit diesem Parameter
werden die Werte für Validity- und DeferredDelivery korrigiert (nur bei UCP und CIMD; die anderen Protokolle
unterstützen direkt verschiedene Zeitzonen).
TransTable=tap.ctt
Gibt eine Zeichenübersetzungstabelle an (siehe Zeichenübersetzungstabellen).
UCP60Password=
Falls von einem UCP-Provider die Passwort-Option benutzt wird, wird hier das Passwort angegeben, welches zum
Beginn einer Sitzung mit der UCP-Funktion 60 übertragen wird. Dies ist i.d.R. nur - wenn überhaupt -
bei Großkundenzugängen notwendig. In diesem Fall muss auch noch der Parameter USEUCP60=true gesetzt werden.
URI=
Gibt den URI für einen HTTP Post Request (z.B. MM1, MM7, EAIF) an.
Für eingehende Verbindungen muss die von der Gegenstelle angeforderte URI /SendXMS/<provider> (<provider>
entspricht dem Namen des Providereintrags) lauten.
UseAimCharacterTranslation=true
Schaltet die erweiterte Zeichensatzkodierung ein (nur TAPAIM) ein.
UseOtoA=true
Schaltet die Benutzung des OTOA Parameters (nur UCP) ein. Dieser Parameter wird für alphanumerische und internationale
Absendenummern benötigt, aber zumindest von D2 nicht über den öffentlichen Zugang unterstützt.
UserId=
Für manche Provider (CIMD oder UCP (Funktion 60)) wird eine UserID benötigt,
welche hier angegeben werden kann. Im Falle von UCP kann die UserId in der Form
<opid>:<userid> (aber auch einfach nur <userid>) angegeben werden.
UseUCP60=true
Gibt an, dass vor dem Versenden von SMS eine Sitzung (mit UCP-Funktion 60) eröffnet werden muss.
Weiterhin sollte der Parameter UCP60PASSWORD gesetzt werden.
VASID=
Gibt die Identifizierung der Applikation an.
VASPID=
Gibt die Identifizierung des P für den MMS Relay/Server an.
WaitAfterConnect=
Bei manchen Providern (mit UCP-Protokoll) muss nach dem Connect, bevor die
erste Nachricht versendet wird, noch eine Pause eingelegt werden. Dieser
Parameter gibt die Länge der Pause (in Sekunden) an.
Dies ist anscheinend nur nötig, wenn das Modem nicht auf V.42/LAPM gesetzt
ist. Falls möglich ist es der bessere Weg, in ModemInit (s.u.) einen
entsprechendes AT-Kommando anzugeben.
WindowSize=
Gibt die max. Anzahl von Nachrichten an, welche gleichzeitig gesendet werden
können ohne auf eine entsprechende Bestätigung warten zu müssen (Default=1).
Gegenüber der synchronen Übertragung (nach jeder übertragenen Nachricht wird
auf die entsprechende Bestätigung gewartet) ergibt dies eine bessere
Performance (nur ab Professional-Edition).
WspEncodingVersion=1.3
Setzt die WSP Encoding-Version z.B. bei Benutzung von EAIF oder MM1.
Beispiel
[D1]
Phone=01712092522
Protocol=TAP
Prefix=+49171
MsgType=ALPHANUMERIC
MsgLen=160